Ausbildung zum Heilpraktiker

Die Heilpraktikerausbildung

Die Naturheilverfahren des Heilpraktikers sind ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitswesens. Gute Gründe sprechen für das Vertrauen, dass Millionen von Patienten dem Berufstand des Heilpraktikers entgegenbringen. Unter ganzheitlichen Aspekten arbeitet der Heilpraktiker unter Berücksichtigung des Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele mit den Menschen.

Der Heilpraktiker nimmt sich für den Patienten Zeit und kann ihm daher genügend Zuwendung entgegenbringen. Der ganzheitliche Therapieprozess, die Naturheilverfahren und das bewusste Nutzen natürlicher Selbstheilungskräfte des Menschen sorgen dafür, dass sogar aussichtslos erscheinende Krankheitsfälle deutlich gebessert werden können.

Ausbildung und Beruf

Grundsätzlich kann jeder die Ausbildung und die Prüfung zum Heilpraktiker absolvieren.

Wer in Deutschland die Heilkunde ausüben will, muss Arzt oder Heilpraktiker sein. Das zuständige Gesundheitsamt nimmt eine schriftliche und mündliche Prüfung ab. Überprüft werden dabei die Kenntnisse über den menschlichen Körper (Anatomie), seine Funktionen (Physiologie), mögliche Erkrankungen (Pathologie) und Ihre Fähigkeiten diese zu diagnostizieren, zu behandeln und dabei Ihre Grenzen zu kennen.

Um die Prüfung beim Gesundheitsamt ablegen zu können müssen folgende Punkte erfüllt werden:

  • Mindestalter 25 Jahre zum Zeitpunkt der Prüfung. Die Ausbildung kann jedoch schon vorher begonnen werden.
  • Mindestens Hauptschulabschluss.
  • Keine schwerwiegenden Vorstrafen.
  •  Vorlage polizeiliches Führungszeugnisses (nicht älter als 3 Monate)
  • Geistige und körperliche Gesundheit (ärztliches Attest)

Termine + Preise     Anmeldeformular

Blutdruck messen
Blutdruck messen
Ohrkerze
Ohrkerze
Moxa-Behandlung
Moxa-Behandlung
Schröpfen
Schröpfen
Akupunktur
Akupunktur
Homöopathie
Homöopathie

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung zum Heilpraktiker besteht aus folgenden 3 Teilen:

1. Theorie / Anatomie, Physiologie und Pathologie

  • Die Zelle
  • Gewebearten (Histologie)
  • Das Blut
  • Die Lymphatischen Organe
  • Das Drüsensystem
  • Das Nervensystem und die Sinnesorgane
  • Herz und Kreislauf
  • Das Verdauungssystem
  • Die Leber
  • Die Niere und der Harnapparat
  • Die Atmungsorgane
  • Die Fortpflanzung
  • Die Haut und ihre Anhangsgebilde
  • Die Infektionskrankheiten
  • Psychische Erkrankungen
  • Der Bewegungsapparat
  • Notfallmedizin

2. Praktischer Teil

  • Untersuchungstechniken
  • Anamnese (ausführliche Patientenbefragung)
  • Laboruntersuchungen
  • Injektionstechniken

3. Naturheilkundliche Verfahren

Folgende naturheilkundliche Diagnose- und Therapieverfahren lernen Sie bei uns während Ihrer Ausbildung kennen:

  • Homöopathie
  • Ausleitungsverfahren
  • Humoraltherapie (Eigenblut, Schröpfen, Aderlass, Blutegel und Baunscheidtverfahren)
  • Fußreflexzonenmassage und manuelle Therapien
  • Osteopathie (manuelle Therapie von Sehnen-, Muskel- und Knochenerkrankungen)
  • Homöosiniatrie (Injektionen in Akupunkturpunkte)
  • Sauerstoff-, Ozon- und Magnetfeldbehandlungen
  • Orthomolekulare Therapie (Vitamine, Mineralsalze, Aminosäuren, Enzyme)
  • Immuntherapien (Sanum, Spenglersane)
  • Ayurveda und Traditionelle chinesische Medizien (TCM)
  • Bioresonanztestung, Therapie und Radiästhesie (Erdstrahlung)
  • Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)
  • Bachblütentherapie
  • Schüsslersalze (Biochemische Salze)
  • Kinesiologie (Touch for health, Muskeltest)
  • Irisdiagnose
  • Diagnostische Verfahren (Antlitz, Finger, Zunge)

Termine + Preise     Anmeldeformular


 

Erfahrungsbericht von Herrn Norbert Engler

An einem Sonntag im August 2009 hatte ich wahnsinnige Rückenschmerzen. Ich konnte nicht schlafen; weder auf der linken noch auf der rechten Seite oder auf dem Rücken. Ich ging zum Notarzt, der mir darauf hin eine Spritze und eine Schmerztablette gab, so dass ich wenigstens diese Nacht einigermaßen schlafen konnte.

Am nächsten Tag ging ich […weiterlesen]